Bericht von Franz Zolliker

Wetterglück für die 22 Damen und Herren (darunter drei Rennfahrer) am traditionellen Trainingslager in der Romagna. Zwischen dem 16. und 23. April gab es für alle etwas: viel Sonne, bis zu 800 Kilometern auf dem Rennrad, eine tolle Kameradschaft und viel Erholung.

Im Hotel Giove war die radsportbegeisterte Gruppe gut untergebracht, sieht man über den zu knappen Materialraum für die Rennräder hinweg. Dank der Gruppenleiter war man rasch im Hinterland, wo meist verkehrsame Strassen das Herz höher schlagen liessen. 100 km war in etwa die Tagesleistung jeder Gruppe, damit genügend Zeit für den Kaffeehalt, das Mittagessen und das obligate Bier am Spätnachmittag übrig blieben.

Nove Colli – Pièce de Résistance

Bei bester Witterung wagten sich alle an die berühmten „9 Colli“, welche uns mit 175 bis 507 Höhenmetern am Donnerstag in den Weg stellten. Dank dem erstklassigen Service de Course von Hans Schaller und Beat Schilter waren auch die schwächeren Fahrer nie allein und selbst Reto und Pascal Meisser, die Hilfe in Anspruch nehmen mussten, konnten die Fahrt nach einer Unterbrechung fortsetzen. Erfreulich war, dass niemand gezwungen war, das 200 km lange Pensum bis zum Schluss durchzustehen. Es gab fast von jedem Punkt aus die Möglichkeit den Heimweg anzutreten. Wer sich das ganze Pensum noch nicht ganz zutraute, hat jetzt ein Ziel für das kommende Jahr.

Bruno Schwengeler sei gedankt

Einmal mehr hat Bruno Schwengeler an alle Details gedacht. So bekam jeder Teilnehmer rechtzeitig das detaillierte Programm zugestellt. Den Vereinsbus steuerte Bruno als grosser Routinier über die Autobahn und im Hotel war er die Anlaufstelle für alle Fragen.

Schon jetzt ist sicher: Im kommenden Jahr werden sich die meisten wieder auf den Strassen von Savignano, Borghi, Ponte dell’Uso, Barbotto (Steigung bis 18 %), San Leo und Spinello mit dem Rennrad bewegen.