Rennberichte vom 10./11. September 2011
Zum Saisonabschluss erhielt Désirée Ehrler noch ein Aufgebot von der Nationalmannschaft für die Tour Cycliste Feminin International de l' Ardèche. Dieses Rennen mit einem Prolog und 6. Etappen führte über 527 km und ca. 9'500 Höhenmetern. Die Topographie entspricht nicht Désirées Lieblingsrennen. Dennoch versuchte sie eine gute Leistung zu zeigen und möglichst viel zu lernen. Beim Prolog über 2,5 km belegte sie im Mittelfeld den 39. Rang von 87 gestarteten. Da Pascale Schnider im Prolog das Punktetrikot gewann hiess nun die Mannschaftsdevise das Trikot zu verteidigen und somit war Teamarbeit gefragt. Die 1. Etappe war relativ flach und führte über 112 km. Die beiden Profiteams hielten das Tempo hoch uns so konnte auch keine Spitzengruppe wegziehen. Es kam dann zum Massensprint wo Désirée den 20. Rang belegte. Beim Zeitfahren über 3.5 km galt es so wenig wie möglich zu verlieren. Mit dem 42. Rang gelang dies auch gut. Von der 3. Etappe an waren dann die Berge dran. Es gab von da an immer Berge der Kategorie 1, 2 und 3 zu bezwingen. Bis zum ersten grossen Aufstieg konnte sie gut mithalten und bei einer Sprintwertung konnte sie der Sprint vom Feld gewinnen. Da 3 Fahrerinnen bereits einen kleinen Vorsprung hatten ergab dies der 4. Rang und 1 Punkt. Die folgenden Berge waren da aber doch etwas zu gross und sie verlor noch einige Zeit und erreichte mit dem Gruppetto den 71. Rang. Bei der 4. 5. und 6. Etappe musste sie gegen sich selbst und die Berge kämpfen und erreichte das Ziel jeweils in einer hinteren Gruppe. Am Schluss errichte sie den 58. Schlussrang.
49e Grand Prix de Lausanne
Tobias Lussi erreichte den 57. Rang von 112 gestarteten und 67 klassierten.
iXS Downhill Cup in Disentis
Nachdem der iXS Swiss Downhill Cup vor 3 Wochen mit seiner erstmaligen Austragung in Anzère/Wallis für viel Begeisterung gesorgt hatte stand nun ein weiterer neuer Veranstaltungsort auf dem Programm. Diesmal beherbergte Disentis in Graubünden knapp 200 Teilnehmer aus 12 Nationen zum vorletzten Lauf der Schweizer Serie.
Leider wurde die Strecke nicht vorher von Swiss Cycling homologiert, so dass dem Veranstalter keine Hinweise zu Streckenführung und Sicherheitsstandards gegeben wurden. Trotz dass alles nach bestem Wissen und Gewissen erledigt wurde, beispielsweise nahm man auch den enormen Aufwand in Kauf und modellierte aus unzähligen LKW-Ladungen einen riesigen Zielsprung, waren die Meinungen zur Strecke eher zweigeteilt. Viele fanden den Kurs „absolut perfekt“ aber einige andere auch „total schrecklich, zum Teil unfahrbar“. Marcel Waldmann (SUI - Fatwork), der mit einigen anderen Masters Fahrern dann gar nicht zum Rennen antrat, sagte, „hier ist es wie in Champery vor 4 Jahren“. Dass bedeutete also, er gehörte zur zweiten Gruppe. Alles in allem lastete man allerdings der Organisation keinen Fehler an, sondern war sich einig, dass durch die Abnahme von Swiss Cycling im Vorfeld Veränderungen an der Strecke möglich gewesen wären und dass im nächsten Jahr hier eines der schönsten Rennen stattfinden kann.
Nichts desto trotz wurde am Sonntag bei optimalen äußeren Bedingungen ein sehenswertes Downhill Rennen ausgefahren.
(Quelle: www.ixsdownhillcup.com)
Jonas Bernet erreichte bei den Junioren den 3. Rang und in der Gesamtwertung der Kategorie Elite den 31. Rang (50 Klassierte).